Im Februar war ich im Rahmen einer kleinen Amerikareise für vier Tage in Washington D.C. Mit Hilfe vom einem Travel Diary möchte ich euch von diesem Urlaub berichten ♥

Day 1: Fahrt NYC →Washington D.C., Einzug ins AirBnB, Bolt Burgers™

Gegen Mittag fuhren wir mit einem Greyhound Bus von New York nach Washington. Die Fahrt dauerte etwa 4,5 Stunden und hat nur knapp 20$ gekostet. Durch kostenloses Internet und relativ viel Beinfreiheit war die Fahrt sehr angenehm und fühlte sich an, wie eine kleine Rundtour durch Amerika, da wir sehr viel von der amerikanischen Ostküste sehen konnten. In Washington D.C. angekommen, nahmen wir uns ein Taxi (in Washington sind diese rot) und fuhren zu unserer AirBnB Unterkunft. Diese war erstaunlich groß und mit Fernseher, Waschmaschine und sehr bequemen Doppelbetten etc ausgestattet. Nach kurzem Auspacken machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenden Supermarkt, um uns Frühstückszutaten und Snacks für den Tag zu kaufen. Abends sind wir zu Bolt Burgers™ () gegangen, um uns dort mit den köstlich frischen Burgern verwöhnen zu lassen. Müde und erschöpft fielen wir nach diesem Tag ins Bett.

Day 2: U-Street, Bill´s Chilli Bowl, E-Street Cinema

Am zweiten Tag machten wir uns relativ zeitig auf den Weg, um uns einen groben Eindruck von Washington zu verschaffen. Wir gingen in Richtung Norden, um uns die U-Street anzusehen. Die U-Street ist afroamerikanisch geprägt und Geschäfte, Restaurants und kulturelle Einrichtungen drängen sich aneinander. Außerdem befindet sich Ben´s Chilli Bowl (1213 U-Street) in der U-Street. Ben´s Chilli Bowl ist ein Familienbetrieb aus den 60er Jahren. Das Chili Half-Smoke ist DER Klassiker des Restaurants, in dem auch schon Obama und andere Persönlichkeiten gegessen haben. Begleitet von Jazz-Musik und einer nostalgischen Atmosphäre aßen wir dort den Half-Smoked Chili Dog, ein Hot Dog mit rauchiger Wurst, Zwiebeln, Senf und Chili con Carne on top. Nicht so scharf wie befürchtet, dafür unglaublich lecker!!

Anschließend wollten wir uns das Weiße Haus und die National Mall ansehen, aufgrund des kalten Windes entschlossen wir uns aber, am späten Nachmittag ins Kino zu gehen. Im E-Street Cinema schauten wir den Film Lion und durch unseren Studentenausweis mussten wir nur 7$ zahlen. Wieder in der Wohnung aßen wir Wraps und Frühlingsrollen aus dem californisch anmutenden Trader Joe´s Supermarkt (1914 14th St NW).

Day 3: White House, Museum, Cosi Café, shopping, All-Purpose

Am 3. Tag ging es bei stürmischen Böen endlich in Richtung der „must seens“ in Washington D.C. Zuerst ging es zum Weißen Haus, das wir aus riesiger Entfernung, mit Polizisten im Nacken und durch einen hohen Zaun betrachten konnten. Dennoch war es ein ganz besonderes Erlebnis, dieses Gebäude, was man fast täglich im Fernsehen und anderen Medien zu sehen bekommt, zu bestaunen. Danach ging es zum Washington Memorial, auch bekannt als „der Stab“.

Halb erfroren liefen wir zum African American Museum, welches die Geschichte der Afroamerikaner in Amerika zeigt und zudem in Schwerpunktausstellungen Berühmheiten wie Serena Williams, Tiger Woods etc vorstellt. (Der Eintritt in den staatlichen Museen ist kostenlos!) Im Anschluss ließen wir uns ein bisschen durch die Straßen treiben und schauten uns das imposante Trump International Hotel von außen an. Nach einem Shoppingtrip und einem kurzen Aufenthalt in unserer AirBnB Wohnung ging es zum Abendessen ins All-Purpose (). Die Pizzeria mit etwas gehobenen Preisen bietet exklusives Essen in höchster Qualität. Die Geschmäcker von Pizza und Co. waren für uns teilweise ungewohnt (Kartoffeln auf Pizza oder säuerlich schmeckende Salami), aber ein Erlebnis wert. Hier gibt es Pizzen für knapp 20$, Antipasti und Sandwiches. Dazu wird ein riesiges Repertoire an alkoholischen Getränken, vor allem Wein, geboten. Da wir alle unter 21 waren, mussten wir uns allerdings mit dem gratis gereichten Wasser zufrieden geben.

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African-American-Museum mit typisch rotem Taxi im Vordergrund

Day 4: National Mall, Cosi Café, Bolt Burgers 2.0, Valentinstag

Der Tag begann schon wunderschön, da das Wetter besser war und wir von einer Charityveranstaltung Donuts, die bei einem Event übriggeblieben waren, zum Valentinstag geschenkt bekamen.

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Gestärkt ging es weiter zur National Mall. Diese Mall ist ein 4,8 x 0,5 km großer Park, indem sämtliche Memorials wie das Lincoln Memorial oder Memorials zu verschiedenen Kriegen zu betrachten sind. Das Lincoln Memorial und das Kapitol begrenzen den Park auf je einer Seite. In den drei Stunden, die wir durch die National Mall gingen, bestaunten wir also das imposante Lincoln Memorial, standen erfürchtig vor den Kriegsdenkmälern und liefen beeindruckt auf das Kapitol zu. Ein freundlicher Polizist wieß uns vor dem Kapitol darauf hin, dass der Vizepräsident der USA gerade im Hause sei. Auf dem Weg zu einem Café fuhr dann auch die gesamt Autoflotte aller Abgeordneten etc. an uns vorbei.

Zur Stärkung gingen wir ins Cosi Café, indem man neben leckeren Heiß- und Kaltgetränken, Kuchen und Muffins auch kleine Gerichte wie Salate, Sandwiches, Pizzen, Suppen und Frühstück bekommen kann. Der Country Club Iced Tea samt saftigem Schokocupcake für zusammen 5$ war eines der kulinarischen Highlights der gesamten Amerikareise; superlecker!

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Abends ging es zum Abschiedsessen nochmals zu Bolt Burger´s, um uns mit einem großen Burgermenü von der schönen Hauptstadt der USA zu verabschieden. Am nächsten Tag ging es frühmorgens wieder mit dem Taxi zum Busbahnhof, von dort mit dem Greyhoundbus nach New York und von dort mit dem Flugzeug zurück in Richtung Europa..

Schön, kalt, lecker und beeindruckend war es in Washington D.C. ♥

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Ein Gedanke zu “Travel Diary Washington D.C.

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